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„Im Gedenken an Lotti“ unter dem Dach von „ernten und säen“

Lotti und Walter Seeliger-Stiftung

Ruth Gotuk, Walter Seeliger, Ernst zur Nieden, Gonda Rose (v.l.)

„Im Gedenken an Lotti“ unter dem Dach von „ernten und säen“

 

 

Unter dem Dach der Kirchlichen Gemeinschaftsstiftung „ernten und säen“ ist es die neunte, im Bereich der Evangelischen Kirchengemeinde Herten-Disteln bereits die vierte Stiftung. Im Namen der Gemeinde bedankte sich Pfarrer Burkhard Müller bei Walter Seeliger. Der Stifter fühlt sich seiner Kirchengemeinde verbunden und möchte speziell die Seniorenarbeit fördern. Die „Lotti und Walter Seeliger-Stiftung“ wurde am 15. November nach dem Gottesdienst in der Friedenskirche der Gemeindeöffentlichkeit vorgestellt. 
Auch im Gedenken an seine im Sommer verstorbene Frau hat Walter Seeliger jetzt die Stiftung gegründet. Noch gemeinsam hatte das Ehepaar von den anderen Stiftungen in Disteln gehört und beschlossen: „Das wollen wir auch machen!“ Es ist auch als ein Zeichen der Dankbarkeit gemeint für die lange Zeit, die das Ehepaar Seeliger gemeinsam verbringen durfte. Die beiden waren 59 Jahre verheiratet, als Lotti Seeliger im Juni starb. „Grabsteine halten einen Namen in Erinnerung – eine Stiftung noch viel mehr“, auch diese Idee schwingt bei Walter Seeliger mit – und er möchte damit auch Vorbild sein für Menschen, die vielleicht ähnlich denken.
Walter Seeliger hat sich mit seiner Stiftung von 10.000 Euro unter das Dach der Kirchlichen Gemeinschaftsstiftung „ernten und säen“ begeben. Diese bietet einen verlässlichen und unbürokratischen Rahmen für persönliche Stiftungspläne im kirchlichen und diakonischen Bereich. Seitens der Dachstiftung wurde Walter Seeliger von Ernst zur Nieden, Mitglied des Stiftungsrates und Presbyter in Disteln, herzlich begrüßt. Pfarrer Günter Johnsdorf vom Kirchenkreis überreichte die Zustiftungsvereinbarung.
Die „Kirchliche Gemeinschaftsstiftung für Kirche und Diakonie im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen“ wurde im Herbst 2005 errichtet. Durch Spenden, Vermächtnisse und Zustiftungen können Einzelpersonen und Gruppen das Anliegen der Stiftung unterstützen. Bei einer Zustiftung ab 5.000 Euro kann ein spezieller Verwendungszweck im großen Spektrum kirchlicher und diakonischer Aufgabenbereiche bestimmt werden, dann kann die Stiftung auch einen eigenen Namen bekommen, auf Wunsch auch den der Stifter. Die neue „Lotti und Walter Seeliger-Stiftung “ ist dafür ein Beispiel.

Weitere Informationen gibt es bei Pfarrer Günter Johnsdorf (Tel. 02361 206 241) oder unter http://www.ernten-und-saeen.de/

Text: gj/Foto: privat